EnEV

 

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Energieeinsparverordnung EnEV

Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) vereint Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung. Sie führt dabei eine völlig neue Denkweise bei der Gebäudeplanung ein. Sie berücksichtigt gleichwertig die beiden wichtigsten Wege zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Gebäudeheizung: Die Verbesserung der Heiztechnik und des Wärmeschutzes.

Die EnEV begrenzt den zulässigen Primärenergiebedarf. Gegenüber der Wärmeschutzverordnung berücksichtigt sie auch die Energieverbräuche eines Gebäudes, die außerhalb, z.B. im Kraftwerk oder beim Transport der Energieträger, entstehen. Die EnEV begrenzt im Wesentlichen den Primärenergiebedarf eines Neubaus. Aus diesem Grund ist zum Beispiel das Heizen mit Strom nur noch unter stark erhöhten Auflagen möglich. Bei der Umwandlung in Strom entstehen im Kraftwerk rund 60 Prozent Verluste.

EnEV im Neubau

Die EnEV belohnt besonders effiziente Wärmeerzeugungssysteme wie Blockheizkraftwerke. Die Anforderungen der EnEV können einfach mit BHKW und Spitzenkessel erfüllt werden.

Die EnEV begrenzt im Wesentlichen den Primärenergiebedarf des Neubaus.

Die Begrenzung des Jahres-Primärenergiebedarfs gilt nicht für Gebäude, die mindestens zu 70 % durch Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung beheizt werden! (Durchaus übliche BHKW-Dimensionierung, 6000 bis 6500 Benutzungsstunden für das BHKW sind hierbei möglich)

Wie letztlich der zugelassene Primärenergiebedarf unterschritten wird, entweder durch Maßnahmen zum Wärmeschutz oder moderne Heizungstechnik, lässt die EnEV offen. Der Bauherr kann hier selbst entscheiden. Durch die Wahl einer besonders sparsamen Heizungstechnik, zum Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung, kann er von hohen Anforderungen an den Wärmeschutz entlastet werden. 

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